Peutelstein, Mittelalterliche Festung in Cortina d'Ampezzo, Italien.
Die Burg Botestagno ist eine Ruine, die auf einem Felsvorsprung in der Boite-Talsenke steht und drei sich kreuzende Täler nördlich von Cortina d'Ampezzo überblickt. Die Struktur besteht aus verwittertem Stein und zeigt Überreste von Mauern, die sich über das Gelände erstrecken.
Die Burg begann als hölzerne Wehranlage während lombardischer Konflikte im 7. Jahrhundert und erhielt ihre erste Steinmauer um das Jahr 1000. Nach ihrer Gründung blieb die Burg jahrhundertelang ein wichtiger Militärposten für die lokalen Herrschaften.
Der Name Botestagno stammt vom deutschen Begriff Beutelstein und spiegelt das zweisprachige Erbe dieser Alpenregion wider, die zwischen Italien und Österreich liegt. In der lokalen Erzählung wird die Burg mit den Grenzhandelsrouten verbunden, die das Tal durchzogen.
Die Burgruine ist über gekennzeichnete Wanderwege durch den Naturpark Dolomiti d'Ampezzo vom Zentrum Cortinas erreichbar. Der Weg führt steil bergauf und sollte in stabilen Wanderschuhen und guter körperlicher Verfassung begangen werden.
Die Burg war ein Kontrollpunkt der alten Handelsroute zwischen Venedig und Innsbruck und schützte Jahrhunderte lang Kaufleute und Waren. Diese Stellung als Kreuzungspunkt machte sie zu einem der wichtigsten Orte für regionale Geschäfte und strategische Macht.
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