Provinz Vicenza, Verwaltungsprovinz in Venetien, Italien
Die Provinz Vicenza ist eine Verwaltungseinheit in Venetien, die sich zwischen Monte Berico und dem Fluss Bacchiglione über eine sanfte Hügellandschaft mit Tälern und Bergzügen erstreckt. Sie umfasst sowohl dicht besiedelte Industriezonen als auch waldreiche Hochebenen im Norden, die zum Wandern und Erkunden einladen.
Das Gebiet wurde im 2. Jahrhundert v. Chr. von den Römern besiedelt und entwickelte sich zu einem wichtigen Knotenpunkt für Handel und Handwerk. Im Mittelalter wuchs die Bedeutung durch Wollproduktion und Steinbrüche, später prägte die Renaissance mit den Bauwerken Palladios das Erscheinungsbild der Region.
Der Name Vicenza leitet sich vom lateinischen Vicetia ab, das einst auf den römischen Ursprung der Gegend verwies. Heute erkennen Besucher den Einfluss des Architekten Andrea Palladio an den zahlreichen Villen und Plätzen, die das Stadtbild und die umliegenden Dörfer prägen.
Die meisten Orte liegen an Regionalstraßen und Bahnlinien, die eine gute Anbindung gewährleisten und das Reisen zwischen den Gemeinden erleichtern. Wer die ländlichen Gebiete und kleineren Dörfer besuchen möchte, sollte ein Auto nutzen oder längere Wartezeiten bei öffentlichen Verkehrsmitteln einplanen.
In den Bergen im Norden liegen die Sieben Gemeinden, ein Hochplateau mit deutschen Sprachspuren, das auf die Einwanderung bairischer Siedler im Mittelalter zurückgeht. Heute erinnern noch einige Familiennamen und alte Inschriften an diese germanische Vergangenheit, die in der Region sichtbar bleibt.
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