Mount Ortigara, Berggipfel auf 2106 Metern in der Provinz Vicenza, Italien.
Der Berg Ortigara erhebt sich mit steilen Kalksteinklippen vom Hochplateau der Sieben Gemeinden und fällt etwa 1500 Meter ins Sugana-Tal ab. Die Nordseite zeigt deutlich sichtbare Kratzer und Bruchlinien, die die geologische Geschichte des Gebirges widerspiegeln.
Der Berg war 1917 Schauplatz einer der größten Schlachten des Ersten Weltkriegs, als über 400.000 Soldaten um die Kontrolle über die Gipfelregion kämpften. Diese intensive bergige Kriegsführung prägte die Landschaft dauerhaft und hinterließ bis heute sichtbare Spuren.
Die Lozze-Kirche und das Militärbeinhaus am Fuße bewahren die Überreste der gefallenen Soldaten der Alpenkämpfe.
Der Aufstieg beginnt am Piazzale Lozze auf 1770 Metern Höhe, wo der markierte Weg CAI 840 einem früheren Militärpfad folgt. Die Route ist gut zugänglich und erfordert moderate körperliche Anstrengung, besonders bei windigem Wetter in der Höhe.
Die östliche Seite des Berges besteht aus Jura-Kalkstein, während die westliche Seite Trias-Dolomit zeigt, was deutlich unterschiedliche Felsformationen schafft. Auf einer einzelnen Wanderung können Besucher diese geologischen Unterschiede deutlich beobachten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.