Cima Portule, Berggipfel in Venetien, Italien.
Cima Portule ist ein Berggipfel auf dem Hochplateau der Sette Comuni in den venetischen Voralpen, Norditalien, mit einer Höhe von etwa 2309 Metern. Der Gipfel ist von weitläufigen Grasflächen und felsigen Abschnitten umgeben, die im Sommer gut begehbar sind und im Winter von Schnee bedeckt werden.
Während des Ersten Weltkriegs lag Cima Portule an der Frontlinie zwischen dem Königreich Italien und Österreich-Ungarn und war Schauplatz heftiger Kämpfe, insbesondere während der österreichischen Offensive im Jahr 1916. Reste von Schützengräben, Stellungen und Militäranlagen sind noch heute auf dem Plateau sichtbar.
Cima Portule liegt im Hochplateau der Sette Comuni, dem Gebiet der Sieben Gemeinden, das von einer ladin-venetischen Minderheit bewohnt wird, die ihre eigene Sprache und Traditionen pflegt. Wanderer begegnen auf dem Weg zum Gipfel gelegentlich Schildern und Hinweisen, die auf diese lokale Besonderheit aufmerksam machen.
Der Gipfel ist am besten zwischen Juni und September erreichbar, wenn die Wege schneefrei und gut begehbar sind. Es empfiehlt sich, festes Schuhwerk und Wetterschutzkleidung mitzunehmen, da das Wetter auf dem Plateau schnell umschlagen kann.
Auf dem Gipfelbereich befinden sich unterirdische Militärtunnel, die während des Ersten Weltkriegs in den Fels gehauen wurden und teilweise noch heute begangen werden können. Diese Anlagen dienten nicht nur als Schutzräume, sondern auch als Verbindungswege zwischen verschiedenen Stellungen auf dem Plateau.
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