Cima Dodici, Berggipfel in der Provinz Vicenza, Italien
Cima Dodici ist der höchste Gipfel des Hochplateaus von Asiago in der Provinz Vicenza in Norditalien. Er bildet die natürliche Grenze zwischen dem Plateau und dem Val di Sella auf der gegenüberliegenden Seite.
Im Ersten Weltkrieg war der Gipfel ein österreichischer Militärposten, der über ein Netz von Militärstraßen erschlossen wurde. Bei der österreichisch-ungarischen Offensive von 1916 erlangte er besondere strategische Bedeutung.
Der Name des Gipfels stammt von den Bewohnern von Borgo Valsugana, die ihn als natürliche Sonnenuhr nutzten, da die Sonne um zwölf Uhr mittags genau über dem Gipfel stand. Dieser Bezug zur Ortsbezeichnung "dodici" (zwölf) ist für viele Besucher noch heute ein interessanter Gesprächspunkt.
Der Gipfel ist über zwei Hauptwanderwege erreichbar, wobei einer davon die Reste alter Militärstraßen nutzt. Bergschuhe und eine gute Vorbereitung auf alpines Gelände sind ratsam, da die Wege anspruchsvoller werden können, je höher man aufsteigt.
Auf dem Gipfel stehen zwei Kreuze: ein Holzkreuz aus dem Jahr 1946, das ein früheres von 1900 ersetzt, und eine Metallrohrstruktur, die 1973 hinzugefügt wurde. Das Holzkreuz ist ein Zeugnis der Nachkriegszeit, als viele Berggemeinschaften in den Dolomiten und Voralpen solche Gedenkzeichen errichteten.
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