Cividale del Friuli, Mittelalterliche Stadt in Friaul-Julisch Venetien, Italien
Cividale del Friuli ist eine mittelalterliche Stadt in Friaul-Julisch Venetien, Italien, die sich entlang des Flusses Natisone erstreckt. Die engen Gassen aus Stein schlängeln sich zwischen mehrstöckigen Häusern mit ziegelroten Dächern hindurch und führen zu kleinen Plätzen mit Brunnen.
Die Römer gründeten Forum Iulii im Jahr 50 vor Christus als militärische Garnison und Handelszentrum am nördlichen Rand ihres Reiches. Die Langobarden wählten den Ort 568 als erste Hauptstadt ihres Königreichs in Italien, bevor die Macht nach Pavia verlegt wurde.
In den lokalen Trattorien servieren Wirte oft Frico und Gubana, regionale Gerichte aus den umliegenden Bergen und slowenischen Grenzgebieten. An Sommerabenden füllen sich die Terrassen entlang des Flussufers mit Familien, die gemeinsam essen und den kühlen Luftzug vom Natisone genießen.
Markierte Fußwege verbinden die Altstadt mit der Teufelsbrücke und dem Keltischen Hypogäum innerhalb von zehn Gehminuten. Der Dom und das Museum liegen nahe beieinander, sodass man sie an einem einzigen Vormittag besuchen kann.
Das kleine Oratorium Santa Maria in Valle stammt aus dem achten Jahrhundert und zeigt feine Stuckarbeiten mit weiblichen Heiligenfiguren an den Wänden. Nur wenige andere Gebäude aus der Langobardenzeit in Europa enthalten solche gut erhaltenen Dekorationen in ihrem ursprünglichen Kontext.
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