Ipogeo celtico, Unterirdische archäologische Stätte in Cividale del Friuli, Italien.
Das Ipogeo Celtico ist eine unterirdische Anlage mit mehreren Kammern, die durch Korridore in Felsen verbunden sind. Die Räume enthalten behauene Sitzbänke und Wandverzierungen, die das unterirdische Netzwerk bilden.
Die Anlage stammt aus vorrömischer Zeit und zeigt Spuren keltischer Besiedlung sowie späterer Veränderungen in römischer und langobardischer Zeit. Diese Nutzungsschichten dokumentieren lange Perioden der Bewohnung und Umgestaltung.
Die drei in die Wände gehauenen Gesichter deuten auf religiöse Bräuche und alte Überzeugungen der frühen Bewohner hin. Sie sind bis heute sichtbar und prägen den Eindruck beim Durchgang durch die Kammern.
Der Zugang erfolgt über eine steile Treppe, die zur Hauptkammer führt, wobei Führungen das ganze Jahr über verfügbar sind. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen und sich auf engen, feuchten Räumen vorzubereiten.
Natürliche Wasserdurchsickerung durch poröses Gestein bedeckt die Böden der Kammern mit feinen Mustern. Diese Feuchtigkeitserscheinungen haben sich über Jahrhunderte auf den Steinoberflächen abgezeichnet.
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