Pontebba, italienische Gemeinde
Pontebba ist ein kleiner Ort in den Bergen des Tarvisiano-Gebiets, das in der Region Friaul-Julisch Venetien liegt. Die Stadt sitzt dicht an der Grenze zwischen Italien und Österreich, wobei sich die Häuser und die Kirche Santa Maria Maggiore um das Flussbett des Pella entwickeln.
Die Gegend wurde bereits seit dem 2. Jahrhundert v. Chr. von Menschen besiedelt und war später Teil des Römischen Reiches. Nach dem Fall Roms wurde das Gebiet vom Patriarchat von Aquileia regiert, bis es im 15. Jahrhundert unter andere Kontrolle kam.
Der Name Pontebba könnte vom Fluss Pontebbana oder von einer alten Brücke stammen, die einmal in der Gegend stand. Die Bewohner haben im Laufe der Jahrhunderte Traditionen entwickelt, die mittelalterliche und österreichische Einflüsse miteinander verbinden, was sich in den lokalen Bräuchen und dem Aussehen der Stadt widerspiegelt.
Das Dorf liegt an einer Eisenbahnstrecke, die es leicht macht, von und zu anderen Orten in der Region zu reisen. Der Ort hat Hotels und kleine Pensionen, wo Besucher übernachten können, und die örtlichen Bewohner helfen gerne mit Tipps für Wanderungen und andere Aktivitäten.
Die historische Grenze zwischen Italien und Österreich verlief bis zum Ersten Weltkrieg direkt durch Pontebba und ist noch heute in alten Kartennamen wie Pontebba Veneta und Pontebbana erkennbar. An der Stelle steht heute ein Gedenkstein, der an diese geteilte Vergangenheit erinnert.
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