Cortona, Mittelalterliche Hügelkommune in der Toskana, Italien
Cortona liegt auf einem Hügel am Rand der Valdichiana-Ebene und ist eine der höchstgelegenen Gemeinden in der Toskana. Die alten Mauern umschließen einen Kern aus engen Gassen, steilen Treppen und kleinen Plätzen, die sich entlang der Hanglage verteilen.
Die Siedlung entstand in etruskischer Zeit und trat später der Etruskischen Liga bei, bevor sie unter römische Herrschaft fiel. Im Mittelalter wurde sie zu einer freien Kommune und wechselte mehrmals die Zugehörigkeit zwischen Florenz und anderen toskanischen Mächten.
Das Diözesanmuseum zeigt zwei Tafeln von Fra Angelico, während das MAEC eine Sammlung etruskischer archäologischer Funde präsentiert.
Der Bahnhof liegt im Tal und ist mit Regionalbussen verbunden, die regelmäßig in die Altstadt fahren. Die Gassen sind steil und teils kopfsteingepflastert, daher ist festes Schuhwerk empfehlenswert.
Unter der Piazza della Repubblica verlaufen Etrusker-Zisternen, die jahrhundertelang das Regenwasser sammelten. Die Gassen sind so steil, dass einige Treppen die einzige Verbindung zwischen den oberen und unteren Vierteln bilden.
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