Otranto, Küstengemeinde in Apulien, Italien
Otranto ist eine Küstengemeinde in Apulien am adriatischen Meer, deren weiße Kalksteinhäuser sich um einen geschützten Hafen und einen Strand gruppieren. Die engen Gassen schlängeln sich zwischen den Gebäuden hindurch und führen zum Wasser hinunter, während die Altstadt auf einer leichten Erhebung über dem Meer thront.
Die Stadt wurde im 15. Jahrhundert von osmanischen Truppen erobert, wobei Hunderte Einwohner hingerichtet wurden, die sich weigerten, ihren Glauben aufzugeben. Später erholte sich der Ort und wurde zu einem wichtigen Handelspunkt zwischen Italien und dem östlichen Mittelmeer.
Der Domboden zeigt auf mehr als tausend Quadratmetern ein mittelalterliches Mosaik, das Menschen, Tiere und biblische Szenen in einem durchgehenden Bildteppich vereint. Heute können Besucher dieses Kunstwerk aus dem 12. Jahrhundert während der Öffnungszeiten des Gotteshauses in Ruhe betrachten.
Der Hafen bietet während der Sommermonate regelmäßige Fährverbindungen nach Griechenland und Albanien, die sich für Reisende in die Region eignen. Die Altstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die meisten Sehenswürdigkeiten in kurzer Entfernung zueinander liegen.
Als östlichster Punkt des italienischen Festlands sieht man von hier aus als Erster im Land die Morgensonne über dem Adriatischen Meer aufgehen. Der Leuchtturm an der Punta Palascia markiert diesen geografischen Extrempunkt, den Spaziergänger entlang der Küste erreichen können.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.