Castelmezzano, Berggemeinde in Basilikata, Italien
Castelmezzano ist ein Bergdorf in der Provinz Potenza, das auf 750 Metern Höhe zwischen steilen Kalksteinfelsen der Lucania Dolomites liegt. Das Dorf besteht aus eng aneinandergereihten Steinhäusern mit schmalen Gassen, die sich zwischen den Gebäuden hindurchschlängeln.
Das Dorf ging aus der antiken Siedlung Maudoro hervor, die zwischen dem 6. und 5. Jahrhundert v.Chr. entstand, bevor es unter normannischer Herrschaft zum Castrum Medianum wurde. Diese mittelalterliche Umgestaltung prägte die Struktur und Bedeutung des Ortes für Jahrhunderte.
Die Mutterkirche Santa Maria dell'Olmo prägt das Zentrum des Ortes mit ihrer religiösen Bedeutung und zeigt die barocken Einflüsse, die in der Architektur sichtbar werden. Die gläubigen Bewohner haben diese Kirchen über Generationen hinweg gepflegt und nutzen sie bis heute für Gottesdienste und lokale Feste.
Lokale Straßen verbinden das Dorf mit dem benachbarten Pietrapertosa und ermöglichen es Besuchern, die Region zu erkunden. Unterkünfte im Dorf reichen von Gasthöfen bis zu kleinen Hotels und Ferienhäusern, die über das ganze Gebiet verteilt sind.
Ein besonderes Merkmal ist der Wanderweg der Sieben Steine, der natürliche Pfade mit künstlerischen Installationen und Audioguides kombiniert. Dieser ungewöhnliche Mix aus Natur und modernem Kunstkonzept ermöglicht es Besuchern, die lokalen Geschichten auf ganz neue Weise kennenzulernen.
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