Castelsantangelo sul Nera, italienische Gemeinde
Castelsantangelo sul Nera ist ein kleines Dorf in der Provinz Macerata, gelegen im Nationalpark Monti Sibillini. Der Ort hat eine dreieckige Grundform mit einer quadratischen Befestigungsturm und alten Toren, die Gassen sind mit Kopfsteinen gepflastert und führen durch enge, von Naturstein gerahmte Plätze.
Der Ort geht auf eine mittelalterliche Festung namens Castrum Sancti Angeli zurück, die über tausend Jahre alt ist und zum Schutz vor Angriffen errichtet wurde. Ein schweres Erdbeben 2016 verursachte erhebliche Schäden an vielen historischen Gebäuden, und die Gemeinde befindet sich seitdem in einem Wiederaufbauprozess.
Der Name des Ortes kommt vom heiligen Erzengel Michael, dem Schutzpatron der Gegend. Die Einheimischen nutzen die alten Plätze und Gassen noch heute für alltägliche Begegnungen, und lokale Feste zeigen regionale Bräuche mit Speisen aus den umliegenden Feldern und Wäldern.
Der Ort ist mit dem Auto über gut erhaltene Straßen erreichbar und dient als Ausgangspunkt für Wanderungen in die Umgebung des Nationalparks. Es gibt einen Campingplatz mit Stellplätzen, Wasser- und Stromanschlüssen, sowie kleine Geschäfte und Cafes, wo Besucher eine Pause einlegen können.
Die Quelle des Flusses Nera entspringt in der Nähe des Ortes in einem Gebiet namens Vallinfante auf etwa 902 Metern Höhe. Der Ort ist auch bekannt für das Ecomuseum der Hirsche, wo Besucher diese Tiere in einem großen eingezäunten Bereich beobachten können, nachdem sie jahrelang aus der Region verschwunden waren.
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