Roccadaspide, italienische Gemeinde
Roccadaspide ist ein kleines Dorf in der Provinz Salerno, das auf etwa 340 Metern Höhe im Tal des Flusses Calore liegt, umgeben von bewaldeten Hügeln und grünen Feldern. Das Dorf gruppiert sich um die Überreste einer mittelalterlichen Festung, von der aus man das Tal überblickt, und verfügt über mehrere Kirchen, enge Gassen mit Steinhäusern und einen ruhigen Hauptplatz, wo die Gemeinschaft sich versammelt.
Das Gebiet wurde bereits im 7. Jahrhundert vor Christus von Griechen und Etruskern besiedelt, Ruinen zeigen Häuser und Friedhöfe aus dieser Zeit. Im 7. Jahrhundert nach Christus gründeten Menschen, die vor Piraten und Überfällen flohen, erste organisierte Siedlungen in der Umgebung, und Roccadaspide entwickelte sich später zu einer befestigten Ortschaft unter der Kontrolle des Fürstentums Salerno, bevor Kaiser Friedrich II. die Festung im 13. Jahrhundert verstärken ließ.
Der Name Roccadaspide bezieht sich auf die Festung, die einst das Dorf beherrschte, und die Felsformation, auf der sie stand. Das Dorf ist geprägt von religiösen Traditionen, die in den mehreren Kirchen sichtbar sind, welche die Geschichte der Bewohner widerspiegeln und immer noch Treffpunkte für die Gemeinschaft darstellen.
Das Dorf ist leicht zu besuchen, mit engen Wegen, die durch die Gassen führen und zu historischen Stätten sowie Aussichtspunkten führen. In der unmittelbaren Nähe gibt es kleine Gasthöfe, Bauernhöfe und Campingplätze für Übernachtungen, während nahegelegene Dörfer wie Camerota und San Giovanni a Piro leicht erreichbar sind und die Region abwechslungsreich erkunden lässt.
Die Kastanien aus dieser Gegend sind regional bekannt und tragen ein geschütztes Herkunftssiegel, was ihre Bedeutung für die lokale Kultur und Wirtschaft unterstreicht. Die Bewohner sammeln und genießen diese Nüsse seit Generationen, und sie finden sich in vielen traditionellen Gerichten und lokalen Festlichkeiten wieder.
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