Pienza, Renaissance-Kommune im Val d'Orcia, Italien
Pienza ist eine Ortschaft auf 491 Metern Höhe in der Provinz Siena, deren Straßen sich um einen zentralen Platz anordnen. Die Gebäude zeigen helle Fassaden mit regelmäßigen Fensterreihen, während Bögen und Säulengänge das Ortsbild prägen.
Der Ort trug den Namen Corsignano, bis ein päpstlicher Auftrag im Jahr 1459 die Umbauarbeiten einleitete. Bernardo Rossellino gestaltete den neuen Grundriss innerhalb weniger Jahre, wobei er die Platzanlage und die Hauptgebäude eng aufeinander abstimmte.
Der Ortskern zeigt runde Brunnen aus hellem Travertin, während das Straßenpflaster in sanften Kurven durch enge Gassen führt. Besucher sehen oft Einheimische, die auf Bänken an schattigen Hauswänden sitzen und miteinander plaudern.
Busse aus Siena verkehren mehrmals täglich, während Autofahrer außerhalb der Altstadt parken und zu Fuß weitergehen. Die Gassen steigen an manchen Stellen steil an, daher ist festes Schuhwerk hilfreich.
Die Kathedrale verwendet Säulen aus verschiedenen Steinarten, wobei manche aus römischen Ruinen stammen und andere vor Ort geschlagen wurden. Im Palazzo gibt es einen hängenden Garten, der durch eine Loggia auf die Hügellandschaft hinausblickt.
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