Anzio, Küstengemeinde in der Metropolitanstadt Rom, Italien
Anzio ist eine Gemeinde an der tyrrhenischen Küste in der Metropolitanstadt Rom, die sich über mehrere Kilometer Küstenlinie erstreckt. Die Ortschaft verbindet einen aktiven Hafen mit Wohnvierteln und mehreren Stränden, die von Pinienhainen gesäumt werden.
Die antike Stadt Antium war im 4. Jahrhundert v. Chr. ein wichtiger römischer Marinestützpunkt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Ort als Badeort wiederaufgebaut, nachdem er während der alliierten Landung im Jahr 1944 schwer beschädigt worden war.
Der Name stammt vom lateinischen Antium ab, einer Stadt, die als Sommerresidenz für römische Kaiser diente. Heute sieht man entlang der Küste zahlreiche kleine Fischerboote, die morgens auslaufen und deren Fang später in den örtlichen Restaurants serviert wird.
Regionale Züge verkehren mehrmals täglich zum Hauptbahnhof von Rom und brauchen etwa eine Stunde. Der Hafen und die meisten Strände liegen vom Bahnhof aus zu Fuß erreichbar, während einige östliche Küstenabschnitte mit dem Bus angefahren werden können.
Drei verschiedene Badestrände erhielten 2024 die Blaue Flagge für ihre Wasserqualität. Die Villa Imperiale di Nerone liegt etwas außerhalb der Stadt und zeigt Reste römischer Bäder und Mosaikböden aus dem ersten Jahrhundert.
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