San Pietro in Vincoli, Kleinbasilika im Stadtteil Monti, Rom, Italien
San Pietro in Vincoli ist eine Basilika im Monti-Viertel von Rom. Die drei Kirchenschiffe werden durch zwanzig antike dorische Säulen aus griechischem Marmor getrennt, während die gewölbte Decke mit Fresken bemalt ist.
Die Kaiserin Licinia Eudoxia gründete die Kirche zwischen 432 und 440, um die Ketten aufzubewahren, mit denen Petrus in Jerusalem gefangen gehalten wurde. Im 16. Jahrhundert ließ Julius II. sein Grabmal hier errichten und beauftragte Michelangelo mit der Gestaltung.
Der Name bezieht sich auf die Ketten des heiligen Petrus, die unter dem Hauptaltar in einem vergoldeten Reliquiar aufbewahrt werden. Besucher kommen oft, um die Mosesstatue von Michelangelo zu sehen, die rechts im Querschiff vor dem Grabmal von Julius II. steht.
Die Kirche ist täglich von morgens bis nachmittags geöffnet, mit einer Mittagspause zwischen den beiden Öffnungszeiten. Der Eintritt ist frei, aber ein angemessener Kleidungsstil wird erwartet, da es sich um einen Gottesdienstraum handelt.
Zwei Kettensätze, die der Überlieferung nach aus Jerusalem und Rom stammen, sollen sich vor Papst Leo I. auf wundersame Weise verbunden haben. Das Reliquiar unter dem Altar zeigt die zusammengefügten Glieder noch heute den Besuchern.
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