Santa Maria presso San Celso, Renaissancebasilika in Mailand, Italien
Die Kirche Santa Maria presso San Celso ist ein Renaissanceheiligtum mit einer achteckigen Kuppel und einer Loggia mit zwölf Terrakotta-Statuen. Das Kirchenschiff wird von einem massiven Tonnengewölbe überdeckt, das durch Kassettierungen verziert ist.
Der Bau begann 1493 unter den Architekten Gian Giacomo Dolcebuono und Giovanni Battagio, um ein wundertätiges Marienbild zu beherbergen, das eine vierjährige Pest beendete. Die Vollendung des Werks zog sich über mehrere Jahrzehnte hin und wurde von verschiedenen künstlerischen Strömungen geprägt.
Der Innenraum zeigt venezianische Einflüsse aus der spanischen Herrschaftszeit, vermischt mit Elementen der Gegenreformation, die während Carlo Borromeos Wirken Gestalt annahmen. Diese Mischung prägt das Aussehen und die Atmosphäre des Heiligtums bis heute.
Das Heiligtum liegt an der Corso Italia im Zentrum Mailands und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Es empfiehlt sich, während der regulären Öffnungszeiten zu besuchen, um die volle Pracht der Innenausstattung zu erleben.
Seit Jahrhunderten folgen Mailänder Bräute einer Tradition, bei der sie nach ihrer Hochzeit Blumensträuße zur Marienstatue bringen. Diese Gewohnheit verbindet persönliche Freude mit religiöser Verehrung und ist bis heute an diesem Ort lebendig.
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