Diözesanmuseum Mailand, Religiöses Kunstmuseum in Porta Ticinese, Italien
Das Museo Diocesano ist ein Kunstmuseum in den Klosterhöfen des Sant'Eustorgio-Komplexes und beherbergt über siebenhundert religiöse Kunstwerke aus verschiedenen Epochen. Die Sammlung erstreckt sich vom 4. Jahrhundert bis zur Gegenwart und präsentiert Gemälde, Skulpturen und dekorative Objekte in mehreren großzügigen Räumen.
Das Museum entwickelte sich aus einer Idee von Kardinal Ildefonso Schuster in den 1930er Jahren, wurde aber erst viel später mit einem modernen Gebäude realisiert. Die aktuelle Form entstand Anfang der 2000er Jahre, als Kardinal Carlo Maria Martini das Projekt umsetzte und damit eine langfristige Sammlung endlich öffentlich zugänglich machte.
Die Sammlung stammt von verschiedenen Mailänder Erzbischöfen und zeigt, wie religiöse Kunstwerke über Jahrhunderte von der Kirche gesammelt wurden. Der Bau selbst in den Kreuzgängen eines alten Klosters zeigt, wie solche Sammlungen eng mit dem religiösen Leben der Stadt verbunden sind.
Das Museum ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen und kann zu Fuß erkundet werden, da die Räume übersichtlich angeordnet sind. Die Besuchsdauer variiert je nach Interesse, aber zwei bis drei Stunden reichen aus, um die meisten Werke zu sehen.
Der Musiksaal bewahrt eine seltene Sammlung von Goldblatt-Tafelbildern aus dem 14. und 15. Jahrhundert, die von Professor Alberto Crespi stammt und anderswo selten zu sehen ist. Diese Werke zeigen eine besondere Maltechnik mit echtem Gold, die den Bildern ein glänzendes, fast jewel-ähnliches Aussehen verleiht.
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