San Gottardo al Corso Church, Römisch-katholische Kirche in Mailand, Italien.
Die San Gottardo al Corso Kirche ist ein Sakralbau in Mailand mit charakteristischen architektonischen Merkmalen aus Terrakotta und Marmor. Der markante Glockenturm mit Ecksäulen prägt das Erscheinungsbild und steht als Wahrzeichen des Platzes.
Die Kirche wurde zwischen 1330 und 1336 als herzogliche Kapelle unter Azzone Visconti erbaut und war ursprünglich der Jungfrau Maria geweiht. Später wurde sie dem heiligen Gotthard gewidmet und ihr Eingang wurde im späten 18. Jahrhundert während Umbauarbeiten an den Königspalast verlegt.
Die Kirche zeigt Werke von bekannten Künstlern wie Giovan Battista Crespi, deren Gemälde das Innere prägen. Diese Kunstwerke erzählen von der künstlerischen Tradition, die an diesem Ort über Jahrhunderte gepflegt wurde.
Der Standort liegt zentral in Mailand in unmittelbarer Nähe des Königspalastes und wichtiger Straßen, was ihn leicht zugänglich macht. Besucher sollten bedenken, dass der südliche Eingang der primäre Zugang ist und die Umgebung bei Tagesbesuchen gut beleuchtet ist.
Der Glockenturm war Standort der ersten öffentlichen Uhr Mailands, die ein ungewöhnliches 24-Stunden-System mit Glockenschlägen ab der ersten Stunde nach Sonnenuntergang nutzte. Diese Zeitmessmethode war damals innovativ und unterschied sich grundlegend von den in ganz Europa üblichen Praktiken.
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