Medieval walls of Milan, Mittelalterliche Stadtmauern in Mailand, Italien
Die Mittelalterlichen Mauern von Mailand bildeten ein kreisförmiges Verteidigungssystem um das historische Zentrum mit sieben Haupttoren und mehreren kleineren Zugängen. Die Überreste dieser Befestigung sind heute in die modernen Straßenzüge integriert und folgen teilweise dem Verlauf der historischen Kanäle.
Die Mauern entstanden ab 1156 als Verteidigung gegen Friedrich Barbarossa, zunächst aus Holz, dann ab 1162 aus Stein errichtet. Diese Befestigung veränderte das Gesicht Mailands für die nächsten Jahrhunderte grundlegend.
Die erhaltenen Torbögen wie Porta Ticinese zeigen, wie diese Eingänge jahrhundertelang das Bild der Stadt geprägt haben. Sie stehen heute zwischen modernen Gebäuden und erzählen von der Rolle, die diese Durchgänge für Handel und Bewegung in der Stadt spielten.
Die Reste der Mauer sind am besten entlang der Cerchia dei Navigli zu erkunden, wo sich Original-Abschnitte mit heutigen Gebäuden mischen. Gutes Schuhwerk ist hilfreich, da die Strecke lang ist und über verschiedene Stadtteile führt.
Das System war ursprünglich von einem mit Wasser gefüllten Graben umgeben, der von Seveso und Nirone gespeist wurde. Dieses Gewässer wurde später zu Mailands berühmtem Kanalnetz umgewandelt.
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