Porta Ticinese, Neoklassizistisches Stadttor in Mailand, Italien
Porta Ticinese ist ein neoklassizistisches Stadttor im Südwesten Mailands, das mit ionischen Säulen und einem dreieckigen Giebel gebaut wurde. Die Säulen tragen ein schweres Gebälk aus hellem Stein, das den Durchgang überspannt.
Luigi Cagnola entwarf dieses Tor 1814 als Ersatz für ein spanisches Bauwerk aus dem 16. Jahrhundert. Napoleon hatte Mailand zu dieser Zeit bereits verlassen, aber das Projekt wurde unter österreichischer Herrschaft vollendet.
Der lateinische Satz auf dem Giebel bezieht sich auf den Frieden, der nach den napoleonischen Kriegen einkehrte. Wer heute durch das Tor geht, erreicht das Navigli-Viertel mit seinen Kanälen und Abendlokalen.
Das Tor liegt an der Piazzale XIV Maggio und ist zu Fuß aus der Innenstadt gut zu erreichen. Der Durchgang führt direkt in das Kanaltiertel und bleibt rund um die Uhr zugänglich.
Die Säulen stehen auf massiven Steinpfeilern, die den Raum für Fußgänger und Fahrzeuge teilen. Cagnola kombinierte römische Formensprache mit technischen Anforderungen eines stark befahrenen Tores.
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