Monti Sicani, Gebirgskette in Zentral-Sizilien, Italien
Die Monti Sicani sind eine Gebirgskette aus Sedimentgestein, die sich durch den zentralen Teil Siziliens erstreckt und sowohl die Provinz Agrigento als auch die Provinz Palermo berührt. Der höchste Punkt liegt auf der Rocca Busambra, einem markanten Gipfel im nördlichen Teil des Massivs.
Griechen und Römer siedelten in diesem Gebiet und hinterließen archäologische Spuren, die zeigen, wie wichtig diese Berge für frühe Gemeinschaften waren. Später wurde das Gebiet von arabischen und normannischen Bevölkerungsgruppen genutzt, die die umliegenden Dörfer prägten.
Lokale Hirten treiben heute noch Schaf- und Ziegenherden über die Hänge, was dem Gebiet ein ursprüngliches Erscheinungsbild verleiht. Diese Praxis ist im Alltag der umliegenden Dörfer tief verwurzelt und prägt das Bild der Landschaft bis heute.
Das Gebiet lässt sich am besten zu Fuß erkunden, da Wanderwege von verschiedenen Ausgangspunkten am Rand des Massivs aus zugänglich sind. Der Frühling und der frühe Herbst sind die angenehmsten Jahreszeiten, da die Sommerhitze in Sizilien auch in größeren Höhen spürbar sein kann.
Das Sedimentgestein des Massivs enthält Fossilien aus dem Meeresgrund, was beweist, dass dieser Teil Siziliens einst unter Wasser lag. Wer die freigelegten Felswände genau betrachtet, kann in den Gesteinsschichten deutlich verschiedenfarbige Streifen erkennen.
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