Posillipo, Wohnviertel in Neapel, Italien
Posillipo ist ein Wohnviertel in Neapel, das sich über steile Hänge mit Blick auf das Meer erstreckt und durch Straßen verbunden ist, die in verschiedenen Höhen verlaufen. Die Häuser reihen sich an Kurven, umgeben von Gärten mit Palmen und Kiefern, während Pfade zu kleinen Stränden und versteckten Buchten führen.
Wohlhabende Römer bauten in der Gegend im ersten Jahrhundert vor Christus Häuser am Meer, angelockt vom milden Klima und dem weiten Blick über die Bucht. Die Häuser hatten Innenhöfe und Bäder, einige sogar eigene Theaterbauten, die heute als Ruinen zwischen den neueren Gebäuden stehen.
Die Bewohner der Gegend nennen ihren Stadtteil nach dem griechischen Ausdruck für die Linderung von Sorgen, eine Bedeutung, die sich in der Ruhe widerspiegelt, die über den Wohnstraßen und den Gärten mit Blick auf das Wasser liegt. Kleine Boote liegen vor den Klippen, und Fischernetze trocknen neben neuen Jachten, was die Mischung aus Tradition und modernem Leben zeigt.
Die drei parallelen Straßen auf verschiedenen Höhen bieten unterschiedliche Blickwinkel auf das Wasser und verbinden sich an mehreren Kreuzungen mit engen Seitenstraßen. Am besten besucht man das Viertel an Wochentagen, wenn der Verkehr nachlässt und Parkplätze entlang der Küstenroute leichter zu finden sind.
Unter Wasser liegen Reste von römischen Steinbrüchen, aus denen gelbes Tuffgestein für den Bau von Häusern abgebaut wurde, jetzt von Fischen und Algen bewohnt. Schnorchler schwimmen zwischen den versunkenen Mauern und sehen noch die Werkzeugspuren in den Felsen.
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