Cima Tosa, Berggipfel in den Brenta-Dolomiten, Italien
Die Cima Tosa ist der höchste Gipfel der Brentagruppe in den Dolomiten in der Autonomen Provinz Trient und ragt auf 3.136 Meter auf. Der Gipfelbereich besteht aus blankem Fels mit schneebedeckten Rinnen und blickt auf der Nordseite steil ins Val Rendena hinab.
Die erste dokumentierte Besteigung der Cima Tosa fand 1865 statt, als eine Klettergruppe über den Südosthang zum Gipfel gelangte und damit die Standardroute festlegte, die bis heute genutzt wird. Damit begann die Geschichte des Bergsteigens in der Brentagruppe.
Der Name des Gipfels stammt aus dem lokalen Dialekt und bedeutet so viel wie "kahl" oder "geschoren", was auf das felsige, schneebedeckte Aussehen des Gipfels hinweist. Von den umliegenden Tälern aus ist die weiße Kappe gut sichtbar und macht den Berg zu einem leicht erkennbaren Punkt am Horizont.
Der Gipfel ist für Bergsteiger von Juni bis September am besten erreichbar, wenn das Wetter stabiler ist und der Schnee in den Rinnen abnimmt. Madonna di Campiglio im nahe gelegenen Tal ist der übliche Ausgangspunkt für die Anreise und bietet Unterkünfte und Versorgung.
Der Canalone della Tosa, ein steiler Couloir zwischen der Cima Tosa und dem Crozzon di Brenta, wurde 1970 erstmals als Skiabfahrt bezwungen und gilt seitdem als eine der bekanntesten Extremskiabfahrten der Dolomiten. Die wenigsten Wanderer, die den Gipfel von unten betrachten, ahnen, was dieser schmale Einschnitt in der Felslandschaft für erfahrene Skifahrer bedeutet.
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