Palinuro, Küstendorf im Nationalpark Cilento, Italien
Palinuro ist eine Ortschaft an der Küste des Nationalparks Cilento in der Gemeinde Centola in Italien. Das Kap mit seinen weißen Kalksteinfelsen, natürlichen Bögen und Meereshöhlen prägt die Küstenlinie, während der Ort selbst sich zwischen Hügeln und Meer ausbreitet.
Ruinen einer mittelalterlichen Burg auf dem Molpa-Hügel zeugen von frühen Siedlungen in dieser Gegend. Der Name geht auf Palinurus zurück, den Steuermann aus Vergils Aeneis, der der Überlieferung nach hier an Land gespült wurde.
Der Hafen dient als zentraler Punkt für lokale Fischer, die traditionelle Fangmethoden pflegen und frischen Fisch an die Küstenrestaurants liefern.
Der Bahnhof Pisciotta-Palinuro liegt etwa acht Kilometer nördlich und wird durch regelmäßige Busverbindungen mit dem Ortskern verbunden. Die Anfahrt über die kurvenreichen Küstenstraßen erfordert Aufmerksamkeit, besonders in den Sommermonaten wenn mehr Verkehr herrscht.
Eine gelbe Blume namens Primula Palinuri wächst nur auf diesen Klippen und blüht im Februar. Die Art wurde nach diesem Ort benannt und dient heute als regionales Symbol dieser Küste.
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