Metapont, Archäologische Stätte in Bernalda, Italien.
Metapontum ist eine antike griechische Siedlung auf einer ebenen Fläche zwischen zwei Flüssen, mit Ruinen von Tempeln, einem Marktplatz und einem Theaterbereich. Die ausgegrabenen Strukturen zeigen die Aufteilung einer typischen griechischen Kolonie mit ihren öffentlichen und religiösen Bereichen.
Griechische Siedler gründeten diesen Ort im 7. Jahrhundert vor Christus und bauten ihn zu einer blühenden Hafenstadt aus. Später übernahmen die Römer die Region und integrierten die Stadt in ihr expandierendes Reich.
Der Tempel mit seinen dorischen Säulen zeigt, wie die Griechen hier ihre Bauweise anwendeten und ihre Götter verehrten. Die Anlage spiegelt wider, wie wichtig dieser Ort für religiöse Feste und Versammlungen der Gemeinde war.
Der Ort liegt auf freiem Feld und hat wenig Schatten, daher ist Sonnenschutz und Wasser wichtig bei einem Besuch. Die unebenen Böden zwischen den Ruinen erfordern stabiles Schuhwerk zum sicheren Gehen.
Der Mathematiker Pythagoras verbrachte seine letzten Jahre an diesem Ort und hinterließ eine geistige Prägung, die bis heute in den Überresten sichtbar ist. Sein Aufenthalt machte das Gelände zu einem Zentrum für Philosophie und Wissenschaft der antiken Welt.
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