Santa Croce in via Flaminia, Kleinbasilika und Pfarrkirche im Stadtteil Flaminio, Rom, Italien
Santa Croce in Via Flaminia ist eine Nebenbasilika und Pfarrkirche in Rom, an der Via Guido Reni gelegen. Die Fassade ist mit Mosaiken bedeckt, ein Portikus mit sechs ionischen Säulen rahmt den Eingang, und ein fünfstöckiger Glockenturm im neoromanischen Stil schließt das Gebäude ab.
Die Kirche wurde 1913 vom Ingenieur Aristide Leonori im Auftrag von Papst Pius X. erbaut, um den 1600. Jahrestag des Edikts von Mailand zu feiern. Dieses Edikt hatte im Jahr 313 den Christen im Römischen Reich Religionsfreiheit gewährt.
Die Basilika besitzt eine moderne Nachbildung des alten konstantinischen Labarums, geschmückt mit Stickereien und feinen Verzierungen. Dieses Objekt gilt als ein sichtbares Zeugnis der frühchristlichen Symbolik und ist heute noch im Inneren zu sehen.
Die Kirche befindet sich im Stadtteil Flaminio, nahe dem Auditorium Parco della Musica, und ist gut zu Fuß erreichbar. Es empfiehlt sich, die Öffnungszeiten vor dem Besuch zu prüfen, da die Kirche in erster Linie als Pfarrkirche genutzt wird.
Der Überlieferung nach soll Kaiser Konstantin I. an diesem Ort das Ende der Christenverfolgung verkündet haben, bevor er die Stadt Richtung Mailand verließ. Daran erinnert der Name der Kirche, der sich auf das Kreuzzeichen bezieht, das Konstantin in einer Vision gesehen haben soll.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.