Ponte Duca d’Aosta, Straßenbrücke und Nationalerbe im Flaminio-Viertel, Rom, Italien
Die Ponte Duca d'Aosta überspannt den Tiber mit einer Länge von etwa 220 Metern und besitzt drei Bögen, von denen der mittlere etwa 100 Meter misst. Die Konstruktion verbindet Lungotevere Flaminio mit Piazza Lauro De Bosis und ermöglicht sowohl Auto- als auch Fußgängerverkehr.
Das Bauwerk entstand ab 1936 unter der Leitung des Architekten Vincenzo Fasolo und wurde im März 1939 für den Verkehr freigegeben. Seine Entstehung fiel in eine Zeit der großen städtischen Umgestaltung Roms vor dem Zweiten Weltkrieg.
An den vier Ecken des Bauwerks stehen Marmorsäulen mit aufwendigen Reliefs, die Kampfszenen aus dem Ersten Weltkrieg darstellen. Diese Denkmäler erinnern an Schlachten an der Sile, dem Piave, dem Tagliamento und dem Isonzo.
Die Brücke ist für Autos und Fußgänger zugänglich und verbindet das Flaminio-Viertel direkt mit dem Sportkomplex Foro Italico. Der beste Ausgangspunkt ist Lungotevere Flaminio, wo man die Überquerung leicht finden kann.
Die Struktur kombiniert Stahlbeton mit einer Außenverkleidung aus Travertinstein und zeigt dadurch, wie traditionelle Materialien mit moderner Ingenieurskunst verwoben wurden. Die dekorativen Elemente würdigen Prinz Emanuele Filiberto aus dem Haus Savoyen-Aosta.
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