Olympiastadion Rom, Olympiastadion in Nord-Rom, Italien.
Das Stadio Olimpico liegt an den Hängen des Monte Mario innerhalb der Anlage Foro Italico und bietet einen Rasenplatz mit Plätzen für mehr als siebzigtausend Zuschauer. Die ovale Form umschließt das Spielfeld komplett und die Ränge steigen in mehreren Ebenen an, sodass man von jedem Bereich aus das Geschehen auf dem Rasen verfolgen kann.
Die Bauarbeiten begannen im Jahr 1928 unter der Leitung von Enrico Del Debbio und die Anlage öffnete zunächst 1932 unter dem Namen Stadio dei Cipressi. Die endgültige Fertigstellung erfolgte erst mehr als zwei Jahrzehnte später im Jahr 1953 nach Unterbrechungen durch den Krieg.
Die beiden Hauptstadtclubs teilen sich die Anlage seit Jahrzehnten und ihre Anhänger besetzen verschiedene Tribünenbereiche mit eigenen Gesängen und Fahnen. An Spieltagen füllen sich die umliegenden Straßen mit Fans, die vor dem Anpfiff zusammenkommen und ihre Mannschaft mit Rufen anfeuern.
Besucher erreichen den Ort über die Metrolinie A ab der Station Termini mit anschließender Busverbindung zur Anlage. An großen Spieltagen empfiehlt sich eine frühe Anreise, da die öffentlichen Verkehrsmittel stark frequentiert sind und die Zufahrtswege sich füllen.
Während des Zweiten Weltkriegs standen die Bauarbeiten vollständig still und das Gelände diente den alliierten Streitkräften als Abstellfläche für Militärfahrzeuge. Erst nach Kriegsende konnte die Arbeit am Bau wieder aufgenommen werden und das ursprüngliche Projekt zu Ende gebracht werden.
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