Trafoier Eiswand, Berggipfel in den Ortler-Alpen, Italien
Die Trafoier Eiswand ist ein Berggipfel in den Ortler-Alpen, der sich auf 3.565 Meter Höhe erhebt und durch steile Felswände sowie Gletscherflächen an den nördlichen Hängen auszeichnet. Der Berg befindet sich innerhalb des Nationalparks Stelvio und bietet eine vielfältige geologische Struktur mit unterschiedlichen Gesteinsformationen.
Der Berg wurde erstmals 1872 von den Alpinisten Moritz von Déchy, Alois und Johann Pinggera erklommen, was den Berg in die Geschichte des Alpinismus einführte. Dieser Aufstieg markierte einen wichtigen Moment in der Erforschung der Ortler-Region.
Der Berg liegt an der Grenze zwischen Südtirol und der Lombardei und prägt seit jeher das Bild der umliegenden Täler. Die lokalen Bergsteiger haben hier ihre eigenen Wege entwickelt, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden.
Die Besteigung setzt detaillierte Wanderkarten, Bergsteiger-Ausrüstung und sorgfältige Planung voraus, besonders während der Sommermonate. Besucher sollten sich auf wechselnde Witterungsbedingungen vorbereiten und die Anforderungen der Route realistische einschätzen.
Der Berg weist mehrere Kletterrouten auf, die über sein vielfältiges Terrain führen und unterschiedliche Grade der Schwierigkeit bieten. Mit einer Schartentiefe von nur 55 Metern hebt sich dieser Gipfel subtil von seinen Nachbarbergen in der Ortler-Gruppe ab.
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