Dolomiti Superski, Skigebiet in Südtirol, Italien
Dolomiti Superski ist ein Netzwerk von fünfzehn Gebieten im Südtiroler Bergland, das Skipisten über eine Fläche von etwa 3000 Quadratkilometern (1158 Quadratmeilen) verteilt verbindet. Die Anlagen reichen von sanften Hängen für Anfänger bis zu steilen Abfahrten für erfahrene Fahrer und umfassen Wälder, offene Felder und felsige Hochlagen.
Einzelne Täler begannen in den 1930er Jahren mit dem Bau von Seilbahnen, doch erst 1974 schlossen sich die Betreiber zusammen und schufen ein gemeinsames Ticket. Die Verbindung der Gebiete entwickelte sich schrittweise durch neue Lifte und Pisten, die zuvor getrennte Dörfer miteinander verknüpften.
Die Hütten entlang der Pisten servieren Gerichte aus drei Traditionen, wobei Knödel, Polenta und Furtaies je nach Tal unterschiedlich zubereitet werden. Viele Namen auf den Wegweisern wechseln zwischen Deutsch und Ladinisch, was die sprachliche Vielfalt der Region sichtbar macht.
Wer früh am Morgen startet, findet leere Pisten und gute Schneeverhältnisse, während die Nachmittagssonne manche Südhänge weicher macht. Apps und Infotafeln zeigen, welche Lifte gerade laufen und wo Warteschlangen kürzer sind.
Mehrere Pisten führen durch enge Schluchten zwischen Felswänden, wo man beim Abfahren die Gesteinsschichten der Dolomiten aus nächster Nähe sieht. Ein Teil der Routen folgt alten Versorgungswegen, die im Ersten Weltkrieg angelegt wurden und heute als Skistrecken dienen.
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