Monte Emilius, Alpengipfel im Aostatal, Italien.
Monte Emilius ist ein Alpengipfel in den Grajischen Alpen mit einer Höhe von 3.559 Metern, der sich direkt über der Stadt Aosta erhebt. An klaren Tagen zeigen sich von hier die fernen Gipfel des Mont Blanc und der Monte Rosa im Panorama.
Der erste dokumentierte Aufstieg fand 1839 statt, als der Priester Georges Carrel zusammen mit der jungen Bergsteigerin Émilie Argentier den Gipfel erreichte. Diese Expedition markierte einen wichtigen Moment in der frühen Alpinismuskunde der Region.
Der Gipfel ist nach Émilie Argentier benannt, einer jungen Bergsteigerin, die ihn früh erreichte. Dieser Name ersetzt den früheren französischen Namen und zeigt die Bedeutung ihrer Leistung für die lokale Geschichte.
Der Aufstieg beginnt am Skigebiet Pila auf etwa 1.870 Metern, wo markierte Wege zu Gebirgsseen führen, bevor der steile Endabschnitt zur Gipfels erreicht wird. Festes Schuhwerk und Trittsicherheit sind wichtig, besonders für den steileren oberen Teil der Route.
Der Berg hatte ursprünglich den französischen Namen Pic de dix heures, da die Sonne zu 10 Uhr morgens genau auf seinem Gipfel stand. Diese astronomische Besonderheit war lange Zeit namensprägend für diesen Berg.
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