Kloster Ferraria, Zisterzienserkloster in Vairano Patenora, Italien.
Santa Maria della Ferraria ist ein Zisterzienserkloster in Vairano Patenora mit einer Kirche mit groen Fenstern, Kreuzgangen und Monchsquartieren, die nach strengen Architekturprinzipien angeordnet sind. Die Gebaude folgen der klosterlayern Anordnung mit Licht, das das Innere durchdringt und die verschiedenen Funktionsbereiche deutlich voneinander trennt.
Das Kloster wurde 1101 gegrundet und entwickelte sich unter der Leitung von Zisterziensermonnchen zu einem bedeutenden religiosen und wirtschaftlichen Zentrum in der Region. 1807 beendete die Nationalisierung durch Joseph Bonaparte wahrend der franzosischen Herrschaft die monasteriale Tatigkeit, was eine grundlegende Veranderung der Nutzung mit sich brachte.
Das Kloster prägte das Umland durch seine Rolle als Zentrum der Wissensverbreitung über nachhaltige Landwirtschaft. Menschen aus der Gegend kamen hierher, um von den Mönchen moderne Anbaumethoden zu lernen, die das Alltagsleben veränderten.
Die Anlage liegt in einer sanften Hugellandschaft des Caserta-Gebietes und ist mit dem Auto oder offentlichen Verkehrsmitteln von den umliegenden Stadten erreichbar. Der beste Zugang ist am fruheren Morgen, wenn weniger Besucher vor Ort sind und man die Stille des Ortes besser wahrnehmen kann.
Das Kloster grundete im Laufe seiner Geschichte vier Tochterkloster, die sich in der weiteren Region ausbreiteten und sein spirituelles Netzwerk erweiterten. Diese Ableger wie Santa Maria dell'Arco und Santo Spirito della Valle zeigen, wie machtig und einflussreich dieses Zentrum fur seine Zeit war.
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