Kloster San Martino al Cimino, Zisterziensische Pfarrkirche in San Martino al Cimino, Italien.
Die Abtei von San Martino al Cimino ist eine Pfarrkirche im Zisterziensstil, die auf den nordwestlichen Hängen der Cimini-Berge liegt. Das Gebäude verfügt über zwei Glockentürme und zeigt charakteristische Merkmale der mittelalterlichen Klosterarchitektur mit langgestrecktem Grundriss.
Die Gründung reicht auf das 9. Jahrhundert zurück, als eine Kirche dem heiligen Martin geweiht wurde. Im 11. Jahrhundert wurde die Struktur von Benediktinern aus der Abtei Farfa umgestaltet und erweitert.
Die Kirche folgt strengen Zisterzienserregeln in ihrer Gestaltung und zeigt klare, nüchterne Formen ohne Schnörkel. Besucher bemerken sofort die Schlichtheit des Innenraums, die den Glaubensvorstellungen dieser Mönchsgemeinschaft entspricht.
Das Gebäude liegt mehrere Kilometer nordwestlich von Viterbo in einem ruhigen hügeligen Gebiet. Der Zugang ist am besten mit eigenem Transport möglich, da sich die Kirche etwas abseits der Hauptstraßen befindet.
Unter den wertvollen Gegenständen im Inneren befindet sich das Grabmal von Olimpia Maidalchini Pamphilj, einer einflussreichen Frau aus dem 17. Jahrhundert. Der Grabstein zeigt ein memento mori Skelett, eine Erinnerung an die Vergänglichkeit, die auch heute noch Besucher beeindruckt.
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