Gremanu, archäologische Stätte in Italien
Der Gremanu-Nuraghen-Heiligtum ist eine große archäologische Stätte in Fonni, bestehend aus mehreren Tempelgebäuden, Wassersystemen und rituellen Strukturen aus der Bronzezeit. Der Komplex erstreckt sich über sieben Hektar und umfasst Tempel wie das Megaron-Haus, apsidiale Tempel und ein ausgefeiltes Aquäduktsystem, das Wasser von natürlichen Quellen zu den heiligen Bereichen leitete.
Der Heiligtumskomplex wurde in der Bronzezeit errichtet, mit Tempeln aus dem 13. bis 12. Jahrhundert vor Christus, und diente der lokalen Bevölkerung über viele Jahrhunderte hinweg. Der Ort wurde im 20. Jahrhundert durch archäologische Ausgrabungen entdeckt und ist seitdem als Teil des italienischen Nationalerbes geschützt.
Der Ort trägt den Namen Gremanu, was auf die alte sardische Bevölkerung hinweist, die hier lebte. Der Heiligtumskomplex zeigt, wie Wasser und Ritual im Alltag der Menschen miteinander verbunden waren.
Der Ort hat wenige moderne Einrichtungen, daher sollten Besucher Wasser mitbringen und bequeme Schuhe tragen. Die Erkundung erfolgt am besten zu Fuß, wobei man sich Zeit zum Beobachten der Details in den Steinen und dem Aufbau nehmen kann.
Der Ort ist das einzige Nuraghen-Heiligtum mit einem erhaltenen Aquäduktsystem aus der Antike, das Wasser von natürlichen Quellen direkt zu den heiligen Bereichen führte. Dieses ausgefeilte Wassernetzwerk zeigt, dass die Gremanu-Bevölkerung Wasser als wesentlichen Teil ihrer rituellen Praktiken betrachtete.
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