Sella, Alpengruppe in den Dolomiten, Italien
Die Sella-Gruppe ist ein Bergmassiv in den Dolomiten mit dem Piz Boè als höchstem Gipfel und zahlreichen felsigen Strukturen, die von vier Tälern umgeben sind. Das Plateau und die steilen Wände prägen das charakteristische Aussehen dieser Bergformation und bieten vielfältige Routen für Wanderer und Kletterer.
Das Bergmassiv wurde erstmals 1864 erklommen, als Bergsteiger den höchsten Gipfel erreichten. Seither hat es sich zu einem wichtigen Ziel für Alpinisten und später für Skifahrer entwickelt.
Die Täler rund um den Berg sind Heimat der Ladiner, die hier ihre eigene Sprache und Bergtraditionen pflegen. Diese Gemeinschaften gestalten das Leben in den Dörfern bis heute mit ihren Bräuchen und ihrer Art, die Berge zu nutzen.
Das Bergmassiv ist über mehrere Bergpässe und Seilbahnen erreichbar, die Zugang zu verschiedenen Höhenlagen und Aussichtspunkten bieten. Wanderer sollten auf wechselnde Wetterbedingungen vorbereitet sein und geeignetes Schuhwerk für die felsigen Pfade tragen.
Rund um dieses Bergmassiv kann man im Winter eine komplette Skischleife fahren, auf der man mit verbundenen Skiliften und Pisten eine volle Umrundung schafft. Diese Route verbindet die vier umliegenden Täler und bietet eine außergewöhnliche Skierfahrung ohne zwischendurch abfahren zu müssen.
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