Palazzo Cesi-Gaddi, Renaissancepalast nahe dem Petersplatz, Rom, Italien.
Der Palazzo Cesi ist ein Renaissancepalais neben dem Petersplatz in Rom mit einem hofartigen Innenhof, der Spuren des antiken Plattenbelags der Via Cornelia bewahrt. Das Gebaude enthalt eine reprasentative Treppe und wird heute als Sitz des Militargerichts Italiens genutzt.
Der Palast wurde Anfang des 16. Jahrhunderts von Kardinal Francesco Armellini in Auftrag gegeben und entstand an der Stelle des frueheren Hauses des Philosophen Seneca. Das Gebaude wurde waehrend des Zweiten Weltkriegs als Zufluchtsstatte fuer Verfolgte genutzt.
Im Erdgeschoss befinden sich Fresken aus dem 17. Jahrhundert, die Szenen aus dem Leben von König Salomo zeigen und von Künstlern aus der Werkstatt von Pietro da Cortona stammen. Diese Werke zeugen von der künstlerischen Bedeutung des Palastes während der Barockzeit.
Das Gebaude befindet sich in der Naehe des Petersplatzes und ist fuer die Oeffentlichkeit aufgrund seiner Nutzung durch staatliche Behoerden normalerweise nicht zugaenglich. Besucher sollten sich vorab informieren, ob besondere Oeffnungstermine oder gefuehrte Besichtigungen verfuegbar sind.
Waehrend des Zweiten Weltkriegs versteckte Pater Pancrazio Pfeiffer verfolgte Juden, Politiker und Partisanen in den Raeumen des Palastes vor der Gestapo. Diese mutige Rettungsaktion zeigt die Rolle des Gebaudes als Zufluchtsort waehrend einer der dunkelsten Perioden Europas.
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