Lago de Campotosto, Künstlicher Stausee im Nationalpark Gran Sasso, Italien
Der Campotosto-See ist ein künstliches Gewässer im Nationalpark Gran Sasso in den Abruzzen, das sich über eine Länge von etwa neun Kilometern erstreckt. Drei große Staumauern halten das Wasser zurück und schaffen eine langgestreckte Form zwischen bewaldeten Hängen und Grasland.
Die Anlage entstand in den dreißiger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts, als Ingenieure das Flusstal für die Energiegewinnung umgestalteten. Das aufgestaute Wasser versorgt bis heute Kraftwerke im Vomano-Tal mit Wasserkraft.
Der Seename verbindet sich mit dem nahegelegenen Dorf, das Wanderer und Angler an die umlaufende Route führt. Familien aus den Bergen nutzen die Uferzone für Picknicks und Spaziergänge, während sich die Fischerei zu einer ruhigen Freizeitbeschäftigung entwickelt hat.
Die Zufahrt erfolgt über die Staatsstraße achtzig, die das Gebiet mit L'Aquila und der Adriaküste verbindet. Der Rundweg entlang des Ufers eignet sich für Spaziergänge und leichte Wanderungen, ist aber im Winter oft unpassierbar.
Im Winter verwandelt sich die gesamte Oberfläche in eine dicke Eisschicht, die manchmal Wochen lang hält. Diese Frostdecke bildet sich auf einer der höchstgelegenen Talsperren in den Apenninen.
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