Nationalpark Gran Sasso und Monti della Laga, Nationalpark in Abruzzen, Latium und Marken, Italien
Der Gran Sasso e Monti della Laga Nationalpark erstreckt sich über drei Regionen im zentralen Apennin und umfasst sowohl das Granitgestein der Laga-Ketten als auch die Kalkgipfel des Gran Sasso-Massivs. Das Schutzgebiet schließt Hochtäler, Buchenwälder, Bergseen und offene Weideflächen ein, die zwischen sanften Hügeln und steilen Felsformationen wechseln.
Die Schutzzonen entstanden schrittweise in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg, als der Staat begann, gefährdete Berggebiete unter Verwaltung zu stellen. Die formelle Gründung des Parks im Jahr 1991 vereinte diese Einzelgebiete und schuf ein durchgehendes Netz von Schutzmaßnahmen.
In den höher gelegenen Weiden treffen Wanderer noch heute auf Hirten, die ihre Schafherden nach jahrhundertealten Methoden führen. Kleine Dörfer aus grauem Stein kauern sich an Hänge, wo die Bewohner Feste und Traditionen pflegen, die aus der Zeit stammen, als diese Täler isolierter waren.
Besucher sollten wetterfeste Kleidung mitbringen, da Gebirgstemperaturen selbst im Sommer kühl bleiben und Wetterwechsel schnell eintreten. Die Wege sind in verschiedenen Schwierigkeitsgraden ausgewiesen, sodass man je nach Kondition und Erfahrung eine passende Route wählen kann.
Mehrere unterirdische Laboratorien liegen tief unter den Berggipfeln und dienen der Teilchenforschung, wobei der Fels selbst als natürliche Abschirmung für empfindliche Experimente dient. Einige Höhlen im Park enthalten Eis, das das ganze Jahr über erhalten bleibt und Mikroorganismen beherbergt, die in extremer Kälte überleben.
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