Teatro San Moisè, Opernhaus am Canal Grande, Venedig, Italien.
Das Teatro San Moisè war ein Opernhaus, das neben dem Palazzo Giustinian in Venedig stand und etwa 800 Zuschauer aufnahm. Die kleine Bühne war geschickt gestaltet, um Aufführungen zu ermöglichen, obwohl der Raum begrenzt war.
Die Familie Giustiniani erbaute diesen Veranstaltungsort 1620 und wandelte ihn später in ein Opernhaus um. Eine berühmte Premiere war L'Arianna von Monteverdi im Jahr 1640, die dem neuen Raum große Aufmerksamkeit brachte.
Das Theater war bekannt für die Aufführung von Opern des 18. Jahrhunderts, die das Publikum mit heiteren und humorvollen Geschichten unterhielten. Die Bühne zog Musiker und Künstler an, die die venezianische Gesellschaft mit neuen Werken und Interpretationen prägten.
Der Platz war leicht für Fußgänger zugänglich und lag in einem zentralen Bereich Venedigs. Besucher sollten mit den engen Gassen und Brücken rund um das Theater rechnen, die typisch für Venedigs Layout sind.
Nach seiner Schließung als Opernhaus entwickelte sich das Gebäude zu einem Puppentheater und zeigte später Europas erste Filmvorführungen. Diese Wandlung zeigt, wie das Gebäude mit neuen Unterhaltungsformen Schritt hielt.
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