Markusplatz, Hauptplatz in Venedig, Italien
Piazza San Marco ist ein rechteckiger Platz in Venedig, der sich über 175 Meter erstreckt und an drei Seiten von Arkadengängen umgeben ist. Die Pflasterung besteht aus weißem Stein mit geometrischen Mustern, die sich über die gesamte Fläche ziehen.
Der Platz entstand im neunten Jahrhundert als kleiner Raum vor einer Kapelle und wurde im zwölften Jahrhundert auf seine heutige Größe erweitert. Im Laufe der Jahrhunderte wurden die umliegenden Gebäude mehrfach umgebaut, um administrativen und zeremoniellen Zwecken zu dienen.
Besucher sehen hier Gebäude aus verschiedenen Jahrhunderten, die noch heute als Museen und Veranstaltungsorte dienen. Lokale Kaffeehäuser entlang der Arkaden spielen oft klassische Musik und werden von Touristen wie Einheimischen besucht.
Passarellen aus Holz werden bei hohem Wasserstand aufgestellt, damit Fußgänger trockenen Fußes über den Platz gelangen können. Die beste Zeit für einen Besuch ist der frühe Morgen, wenn weniger Menschen unterwegs sind und das Licht weicher ist.
Die beiden Granitsäulen am Eingang markierten den Ort, an dem bis ins achtzehnte Jahrhundert öffentliche Hinrichtungen stattfanden. Manche Einheimische vermeiden es noch heute, zwischen ihnen hindurchzugehen, da dies als Unglück gelten soll.
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