San Basso, Ehemalige Barockkirche nahe dem Markusplatz, Venedig, Italien
San Basso ist ein ehemaliges Gotteshaus mit barocker Architektur in unmittelbarer Nähe des Markusplatzes. Die Fassade zeigt vier Korinthische Säulen, zwei hohe Fenster und einen seitlichen Eingang, während das Innere heute für Konzerte und Tagungen genutzt wird.
Das ursprüngliche Gotteshaus wurde nach Bränden in frühen Jahren mehrfach umgebaut, bis der Architekt Baldassarre Longhena 1661 die heutige barocke Form schuf. Die Entweihung im Jahr 1806 während Napoleons Besatzung markierte den Übergang zu weltlicher Nutzung.
Der Ort war früher Kirche und wurde nach seiner Entweihung 1806 umgestaltet. Heute dient er als Veranstaltungsort und zeigt, wie sakrale Räume in Venedig neue Zwecke erfüllten.
Der Ort liegt strategisch nah am Markusplatz, ist aber vom Straßenverkehr abgesetzt in einer ruhigen Lage. Besucher finden leicht Zugang von der Piazza aus und können die Veranstaltungsräume während regulärer Öffnungszeiten erkunden oder an Konzerten teilnehmen.
Das Gebäude wurde zeitweise als Marmordepot genutzt, nachdem es seine religiöse Funktion verlor. Diese ungewöhnliche Verwendung zeigt die praktische Art und Weise, wie Venedig während großer Umwälzungen seine leerstehenden sakralen Räume anpasste.
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