Dogenpalast, Gotischer Palast am Markusplatz, Italien
Der Dogenpalast ist ein gotisches Palais auf dem Markusplatz mit aufwendigen Marmordekorationen an der Fassade. Weiße Steinbögen, die von Säulen gestützt werden, erstrecken sich über zwei Geschosse und schaffen ein komplexes Muster aus Licht und Schatten.
Der Palast entstand ab dem 9. Jahrhundert und wurde nach einem Brand im Jahr 1577 grundlegend erneuert. Es diente als Residenz der venezianischen Herrscher bis zur Übernahme durch Frankreich 1797.
Die inneren Säle zeigen großformatige Gemälde von venezianischen Meistern wie Tintoretto und Veronese, die Szenen von Macht und religiösen Themen darstellen. Diese Werke prägen den Eindruck der prächtigen Räume, in denen einst wichtige Entscheidungen getroffen wurden.
Die Räume können von morgens bis abends besucht werden und mehrsprachige Führungen erklären die Kammern und Gefängnisbereiche. Es lohnt sich, früh zu kommen oder im Voraus zu buchen, um lange Warteschlangen zu vermeiden.
Eine schmale Brücke verbindet die Verhörräume mit den Gefängniszellen und bot den Häftlingen einen letzten Blick auf die Stadt. Die Insassen konnten durch kleine Fenster noch einmal Venedig sehen, bevor sie in ihre Zellen führt wurden.
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