Pointe Walker, Berggipfel an der französisch-italienischen Grenze, Mont-Blanc-Massiv.
Pointe Walker ist ein Berggipfel auf der französisch-italienischen Grenze im Montblanc-Massiv und liegt auf etwa 4.200 Metern Höhe. Die Nordwand fällt steil zum Leschaux-Gletscher ab und bildet eine der markantesten Felswände der Alpen.
Der erste dokumentierte Aufstieg fand 1868 statt, als Horace Walker mit den Führern Melchior Anderegg, Johann Jaun und Julien Grange den Gipfel erklommen. Dieser Erfolg war Teil der Hochphase des Alpinismus im 19. Jahrhundert, als die großen Gipfel der Alpen systematisch erklommen wurden.
Der Gipfel ist nach dem britischen Alpinisten Horace Walker benannt, der hier 1868 zum ersten Mal hinaufstieg. Der Name erinnert an eine wichtige Persönlichkeit der frühen Bergsteigergeschichte, die in dieser Region ihre Spuren hinterlassen hat.
Der Zugang erfolgt über die italienische Seite durch die Boccalatte-Hütte im Ferret-Tal bei Courmayeur. Bergsteiger sollten mit Höhenluft, steilen Routen und variable Wetterbedingungen rechnen, die eine gute körperliche Fitness und Erfahrung verlangen.
Der Gipfel markiert eine wichtige Wasserscheide zwischen zwei Meeren: Wasser von seiner Nordseite fließt zur Adria, während Wasser von der Südseite zum Mittelmeer fließt. Diese unsichtbare Grenze durchquert eine der wildesten Landschaften der Alpen.
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