Porticus Vipsania, Römische Portikus in Regio VII Via Lata, Italien.
Die Porticus Vipsania war eine Säulenhalle an der Ostseite der Via Lata im Campus Martius, mit mehreren Reihen von Säulen, die eine überdachte Passage bildeten. Die Struktur erstreckte sich über eine beachtliche Länge und bot Platz unter ihrem Dach für verschiedene Aktivitäten.
Die Porticus entstand unter Kaiser Augustus auf Initiative von Agrippa und seiner Schwester Polla, die das ehrgeizige Projekt in Angriff nahmen. Die Fertigstellung erfolgte später unter kaiserlicher Aufsicht, um die öffentlichen Bauten Roms zu erweitern.
Die Porticus war ein Ort, wo Römer sich trafen und austauschten, geprägt durch die Nähe zur belebten Via Lata. Die Säulenhalle bot Schutz vor Sonne und Regen und diente als natürlicher Treffpunkt für tägliche Geschäfte und Gespräche.
Die Ruinen liegen unter dem modernen Rom in der Nähe der Via del Corso, wo heute nur wenige sichtbare Reste zu sehen sind. Besucher sollten an einer geführten Ausgrabungstour teilnehmen, um mehr über die archäologischen Funde und die ursprüngliche Struktur zu erfahren.
Unter den Ruinen verläuft noch heute ein Wasserleitunsystem, das von dem antiken Aquädukt stammt und das Gelände durchquert. Dieses verborgene Wassersystem zeigt, wie römische Ingenieure Wasser geschickt durch die ganze Stadt leiteten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.