Ponte Umberto I, Steinbrücke im Zentrum Roms, Italien
Die Ponte Umberto I überspannt den Tiber mit drei kräftigen Bögen aus Travertin und Stein von Subiaco. Das Bauwerk trägt auf seiner Oberseite zwei Fahrspuren pro Richtung mit einem erhöhten Zaun in der Mitte, der den Verkehr trennt.
Das Bauwerk wurde vom Architekten Angelo Vescovali entworfen und 1895 eröffnet, mit König Umberto I. und Königin Margherita von Savoyen bei der Einweihungszeremonie. Sie war damals eine moderne Verbindung, die zwei wichtige Stadtteile erstmals direkt miteinander verband.
Die Brücke verbindet das Justizpalast mit dem Bereich um die Piazza Navona und schafft so eine wichtige Verbindung zwischen zwei unterschiedlichen Teilen Roms. Von hier aus sieht man deutlich, wie diese beiden Zonen miteinander verflochten sind.
Besucher können die Brücke zu Fuß überqueren und dabei einen freien Blick auf die Umgebung genießen, besonders auf den Fluss und die Gebäude rund um die Piazza Navona. Die beste Zeit zum Überqueren ist in den frühen Morgenstunden, wenn weniger Autos fahren und die Luft klarer ist.
Von dieser Brücke aus hat man einen direkten Blick auf die Kuppel der Basilika St. Peter, die sich jenseits des Tiber abzeichnet, was sie zu einem versteckten Aussichtspunkt für Fotografen macht. Viele Besucher nutzen diesen Ort jedoch nur zum Überqueren und übersehen diese besondere Perspektive völlig.
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