Castel di Guido, Archäologisches Gebiet im Nordwesten von Rom, Italien.
Castel di Guido ist eine archäologische Zone im Nordwesten von Roma Capitale, bekannt für Funde aus der Altsteinzeit. Das Gebiet liegt außerhalb des städtischen Zentrums und besteht aus offenen Flächen mit vereinzelten Siedlungsbereichen.
Vor etwa 400.000 Jahren lebten hier Menschen und hinterließen Werkzeuge aus Tierknochen. Systematische Ausgrabungen in den 1980er Jahren brachten diese Überreste ans Licht und machten die Stätte zu einem wichtigen Fundort der italienischen Vorgeschichte.
In Castel di Guido haben Forscher Knochen von Elefanten gefunden, die von frühen Menschen zu Werkzeugen verarbeitet wurden. Diese Funde zeigen, wie die damaligen Bewohner die Materialien nutzten, die ihnen die Umgebung bot.
Die Zone liegt nordwestlich des Stadtzentrums von Rom und ist mit dem eigenen Fahrzeug am einfachsten zu erreichen. Da es sich um ein offenes Gelände handelt, empfiehlt sich festes Schuhwerk.
Die hier gefundenen Knochengeräte gehören zu den ältesten ihrer Art in Europa und wurden aus Elefantenknochen gefertigt, was auf eine gezielte Materialwahl hindeutet. Ähnliche Techniken tauchten an anderen Orten erst viel später auf.
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