Santa Croce, Barockbasilika im Castello-Viertel, Cagliari, Italien.
Die Basilika Santa Croce steht auf einem Hügel im Castello-Viertel und wird durch einen quadratischen Glockenturm und dekorative Obelisken auf ihrer gegliederten Fassade geprägt. Sein Innenraum ist in mehrere Kapellen unterteilt, die um den zentralen Hauptaltar herum angeordnet sind.
Das Gebäude wurde ursprünglich als Synagoge errichtet und nach der Vertreibung der Juden aus spanischen Territorien 1492 in eine katholische Kirche umgewandelt. Diese Umgestaltung spiegelt die politischen und religiösen Veränderungen wider, die die Mittelmeerregion in dieser Zeit durchlief.
Der Kirchenraum zeigt die Merkmale der barocken Architektur mit seinen gewölbten Decken und der Anordnung der Kapellen, die der Gemeinde einen Eindruck von Geräumigkeit vermitteln. Die regelmäßige Nutzung durch Gläubige prägt den Alltag des Viertels und unterstreicht die Rolle des Ortes als religiöses und soziales Zentrum.
Das Gebäude liegt in der Altstadt auf einer Höhe, daher können Besucher zu Fuß über Treppen oder gepflasterte Wege hinauf gelangen. Die Piazzetta Santa Croce vor dem Haupteingang ist ein ruhiger Platz, von dem aus man einen Ausblick über die Stadt genießt.
Das angrenzende Gebäude, das ehemals ein Jesuitenkolleg war, beherbergt heute die Fakultät für Architektur der Universität Cagliari. Diese Nutzung verbindet die religiöse und akademische Geschichte des Ortes auf unerwartete Weise.
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