Albergo diurno Cobianchi, Öffentliches Untergrund-Badehaus am Oberdan-Platz, Mailand, Italien.
Das Albergo diurno Cobianchi ist ein unterirdisches Badhaus unter der Piazza Oberdan mit Marmorböden, Messingbeschlägen und einem Friseursalon mit roten Lederstühlen. Der Komplex erstreckt sich über mehrere Ebenen mit verschiedenen Bade- und Ruheräumen.
Das Gebäude wurde 1926 vom Architekten Marcello Troiani entworfen und eröffnet als Teil einer Kette von Tageshotels, die der Unternehmer Cleopatro Cobianchi in ganz Italien etablierte. Das Albergo-Projekt war ein Ausdruck der modernen Infrastrukturtrends dieser Zeit.
Das Albergo diurno Cobianchi war ein sozialer Treffpunkt für Reisende und Einheimische, die hier Bad- und Friseurservices nutzten. Es spiegelt das Vertrauen der frühen 1900er Jahre in öffentliche Hygiene und persönliche Pflege wider.
Das Albergo diurno war ein Ort, an dem Besucher duschen, ihre Haare schneiden lassen und sich ausruhen konnten, ohne ein Hotelzimmer mieten zu müssen. Das Gelände ist heute nicht mehr zugänglich, da die Betriebe eingestellt wurden.
Das Albergo war für seine doppelten parallelen Flure bekannt, die Zimmer mit großen Badewannen enthielten und eine sorgfältig geplante Balance zwischen Luxus und öffentlicher Zugänglichkeit zeigten. Dieses Konzept war innovativ für die Zeit und widersprach typischen Trennungen zwischen Klassen.
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