Castello delle Carpinete, Mittelalterliche Festung in Carpineti, Italien
Das Castello di Carpineti ist eine mittelalterliche Festung auf dem Berg Antognano mit starken Steinmauern und quadratischen Türmen, die in einem trapezförmigen Plan angeordnet sind. Von oben bietet die Anlage Ausblicke auf die Täler der Flüsse Secchia und Tresinaro.
Die Festung wurde vor 1077 erbaut und diente der Gräfin Mathilde von Tuszien als Residenz, die dort wichtige Treffen mit Papst Gregor VII. abhielt. Der Ort spielte eine wichtige Rolle in den politischen Verhandlungen des 11. Jahrhunderts.
Die Kirche Sant'Andrea im Schloss wurde 1117 geweiht und zeigt die religiöse Bedeutung des Ortes für die lokale Gemeinschaft. Sie befindet sich innerhalb der Burganlage und bildet einen wichtigen Teil des täglichen Lebens für die Menschen in der Umgebung.
Die Ruinen wurden zwischen 1990 und 1999 sorgfältig wiederhergestellt und sind nun zugänglich für Besucher. Die Erkundung der Anlage erfordert gutes Schuhwerk wegen des unebenen Geländes und der Steinflächen auf dem Berghang.
Die Anlage enthält eine seltene apsidiale Kammer, die als Haupteingang dient und aus präzise bearbeiteten Quadersteinblöcken besteht. Diese Konstruktion bildet eine kreisförmige Turmkonfiguration, die in der mittelalterlichen Architektur dieser Region ungewöhnlich ist.
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